European Legal Studies Institute (ELSI)


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Seminarfahrt nach Luxemburg zum EuGH

Im Rahmen des Seminars „Aktuelle Probleme des Europarechts“ besuchte das Lehrstuhl-Team von Herrn Prof. Dr. Thomas Groß zusammen mit den Seminarteilnehmer*innen vom 11.–13. Juni den Europäischen Gerichtshof und den Europäischen Rechnungshof in Luxemburg. Im Zentrum der Exkursion stand die Teilnahme an einer mündlichen Verhandlung, die sich aufgrund zweier Vorlagefragen des Bundesgerichtshofs mit dem Verbraucherschutzrecht befasste.

 

 

St. Petersburg International Legal Forum Private Law Prize

Im Rahmen des 9. „St. Petersburg International Legal Forum Private Law Prize“, der vom 14.-18. Mai 2019 in St. Petersburg verliehen wurde, wurde Herr Prof. Dr. Dr. h.c. (Ternopil) Fryderyk Zoll (Universität Osnabrück und Universität Krakau) zusammen mit Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Reiner Schulze (Universität Münster) von der Universität St. Petersburg für die Shortlist 2019 nominiert. Die Shortlist wurde aus zahlreichen internationalen Nominierungen ausgewählt. Gewürdigt wurde ihre herausragende akademische Arbeit an ihrem Buch „European Contract Law“.

Gewonnen hat Jeremias Prassl (University of Oxford) mit dem Buch „Humans as a Service: The Promise and Perils of Work in the Gig Economy“. Über den begehrten Preis entschied ein anerkanntes internationales Gremium.

Das St. Petersburg International Legal Forum wurde im Jahre 2011 von dem Justizministerium der Russischen Föderation gegründet. Über die Jahre hat es sich zu einem der führenden internationalen Plattformen für das Europäische Privatrecht etabliert.

Nähere Informationen finden Sie hier: https://spblegalforum.com/en.

 

Internationale Tagung in der Ukraine

Vom 14. bis 18. Mai 2018 fand eine internationale Tagung in Lwiw (Lemberg) und Ternopil mit dem Titel „Die Wiederentdeckung westlicher Rechtstradition in der Ukraine – Perspektiven für die Entwicklung einer modernen ukrainischen Rechtskultur? Das Wirken von Stanislaus Dniestrzański, Eugen Ehrlich und Ernest Till“ statt. Diese wurde auf Initiative von Herrn Prof. Fryderyk Zoll von der Universität Osnabrück gemeinsam mit dem Institut für Ostrecht München, dem Institut für Gesetzgebung der Verchovna Rada der Ukraine, der Nationalen Iwan-Franko-Universität Lwiw, der Nationalen Wirtschaftsuniversität Ternopil und der Jagiellonen-Universität Krakau organisiert und durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst und das Auswärtige Amt gefördert.

Herr Prof. Zoll nahm zu Beginn der Tagung eine rechtshistorische Verortung vor und stellte die Rechtswissenschaft auf dem Gebiet der heutigen Ukraine am Ende des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts dar. Herr Prof. Oliver Dörr hielt einen Vortrag zum Thema "Rechtsstaatliche Voraussetzungen eines modernen Verfassungsrechts in Europa" und Herr Prof. Hans Schulte-Nölke referierte über „Modernes Europäisches Vertragsrecht“.

  

Auszeichnung für das Team der Universität Osnabrück beim 26. Willem C. Vis Moot Court

v.l.n.r.: Marko Andjic (Coach), Felix Kindler, Michelle Böhlke, Cordula Hedenkamp, Cord Helmke Mindermann, Maximilian Krenzin (Coach)

Das Team der Universität Osnabrück für den 26. Willem C. Vis Moot Court, bestehend aus Michelle Böhlke, Cordula Hedenkamp, Felix Kindler und Cord-Helmke Mindermann, wurde beim Finale in Wien mit einer „Honourable Mention“ für seinen Klägerschriftsatz ausgezeichnet. Damit haben sich die Osnabrücker Teilnehmer mit ihrem „Memorandum for Claimant“ als eines der 33 besten aus den weltweit 379 teilnehmenden Teams hervorgetan. „Nach all der Recherche, den Diskussionen und den langen Arbeitstagen sind wir froh, dass dies mit einer Honourable Mention belohnt wurde“, sagt Michelle Böhlke.

Bei dem jährlich stattfindenden Willem C. Vis Moot Court – dem prestigeträchtigsten Studierendenwettbewerb auf dem Gebiet der Rechtswissenschaften – treten Universitäten aus aller Welt gegeneinander an, indem sie in englischer Sprache zu einem fiktiven Fall umfangreiche Schriftsätze verfassen und Verhandlungen führen. Thematisch geht es dabei um das UN-Kaufrecht und das Schiedsverfahrensrecht.

Das Team wurde betreut von den Coaches Marko Andjic und Maximilian Krenzin, sowie den Lehrstühlen von Prof. Dr. Hans Schulte-Nölke und Prof. Dr. Mary-Rose McGuire.

Auch für den 27. Willem C. Vis Moot Court wird die Universität Osnabrück wieder ein Team ins Rennen schicken. Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich gerne unter vismootcoach@gmail.com an die derzeitigen Coaches.

 

Universität Osnabrück siegreich bei internationalem Studierendenwettbewerb

Das Team der Universität Osnabrück bestehend aus Maximilian Hofer, Lena Katharina Hupe und Lara Müller hat unter der Leitung der Coaches Patrick R. Hoffmann und Christina Kamm erfolgreich an einem internationalen Studierendenwettbewerb, dem European Law Moot Court, teilgenommen. Nach der erfolgreichen Qualifikation für das Regionalfinale in Ljubljana, hat es nun im Rahmen des Finales in Luxemburg den Preis für den besten Schriftsatz (best written pleading) überreicht bekommen. Hierbei setzte sich das Osnabrücker Team gegen mehr als 85 Teams anderer Universitäten aus ganz Europa durch. Der Präsident des EuGH unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung des Preises, indem er die wichtige Rolle der Schriftsätze im Gerichtsverfahren hervorhob. Denn dieses werde maßgeblich durch den Austausch von Schriftsätzen zwischen den Parteien geprägt. 

Im Rahmen des European Law Moot Courts musste das Team zu einem fiktiven Streitfall aus Sicht der Prozessvertreter beider Seiten Stellung nehmen. Der zugrundeliegende Fall des zweisprachigen (englisch, französisch) Wettbewerbs behandelte Probleme rund um die gerichtliche Unabhängigkeit. Es musste für jede Streitpartei ein Schriftsatz im Umfang von 15 Seiten verfasst werden. Das Osnabrücker Team hat sich dieser Herausforderung in vielen Stunden harter Arbeit mit großem juristischen Sachverstand gestellt und war damit so erfolgreich, wie kein anderes Team seit 2005, als der Osnabrücker Fachbereich zum ersten Mal an diesem Wettbewerb teilnahm.

Weitere Informationen zum Wettbewerb (insbesondere auch zur Möglichkeit, sich für das nächste Team 2019/2020 zu bewerben) erteilt Patrick Hoffmann. Siehe auch hier bzw. http://www.europeanlawmootcourt.eu/

  

Vortrag von Professor Dörr in Wien

Am 21. März 2019 hielt Professor Dr. Oliver Dörr auf der Zweijahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Internationales Recht in Wien einen Vortrag zum Thema "Unternehmensverantwortlichkeit im Völkerrecht". Die Thesen zum Vortrag finden Sie hier (Thesenpapier), das vollständige Tagungsprogramm hier (Link).

 

 

ELMC-Team reist zum Regionalfinale nach Ljubljana 

Das Team der Universität Osnabrück hat im European Law Moot Court einen großen Zwischenerfolg errungen und sich für die Regional Finals in Ljubljana qualifiziert. Die Studierenden der rechtswissenschaftlichen Fakultät Lena Hupe, Lara Müller und Maximilian Hofer dürfen als eines von nur 48 Teams aus ganz Europa als Parteivertreter in den mündlichen Verhandlungen auftreten.

Der Qualifikation war eine dreimonatige Schriftsatzphase von September bis November vorausgegangen. Das Team hat den Fall aus Sicht beider Parteien gelöst und zwei entsprechende Schriftsätze verfasst. Dabei wurde das Team von Prof. Dr. Oliver Dörr sowie den Coaches Christina Kamm und Patrick Hoffmann betreut. Der Fall behandelt auch in diesem Jahr aktuelle und bislang unentschiedene Probleme des Europarechts, er ist diesmal stark an die Justizreformen in Polen und an die Auslieferung des ehemaligen katalonischen Regionalpräsidenten aus Deutschland nach Spanien angelehnt. 

Seit Dezember nun bereitet sich das Team auf die mündlichen Verhandlungen vor. Neben regelmäßigen Proberunden mit den beiden Coaches reiste das Team zu weiteren Proberunden nach Berlin und Hamburg. Nachdem das Osnabrücker Team zunächst das Team der Freien Universität Berlin kennen lernen und sich mit ihm messen durfte, ging es anschließend weiter nach Hamburg, um dort den Anwälten der Kanzlei GSK Stockmann die Plädoyers vorzutragen und wertvolles Feedback zu erhalten.

Anfang Februar reist das Team schließlich nach Ljubljana, wo die drei Studierenden auf elf weitere Teams aus ganz Europa treffen werden. Die drei Mitglieder des Teams werden sowohl in der Rolle der beiden Parteien als auch in der Rolle des Generalanwalts auf Englisch und Französisch plädieren und sich währenddessen den Fragen der Richter stellen. 

Die Teammitglieder erhalten für ihre Leistungen den Seminarschein, einen Sprachen- oder Schlüsselqualifikationsschein sowie ein Freisemester. 

Weitere Informationen zum Wettbewerb (insbesondere auch zur Möglichkeit, sich für das nächste Team 2019/2020 zu bewerben) erteilen Christina Kamm und Patrick Hoffmann. Siehe auch hier bzw. http://www.europeanlawmootcourt.eu/