European Legal Studies Institute (ELSI)


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Prof. Dr. Christoph Busch, Maître en Droit

Forschung / Research

Lehrstuhlinhaber

Prof. Dr. Christoph Busch, Maître en Droit ist Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches und Europäisches Privat- und Wirtschaftsrecht sowie Internationales Privatrecht.

Forschungsschwerpunkte

Professor Busch ist Sprecher der Osnabrücker Forschungsstelle für Europäisches Dienstleistungsrecht und Mitherausgeber des „Journal of European Consumer and Market Law“ (EuCML). Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht, E-Commerce, Recht des unlauteren Wettbewerbs, Rechtsvergleichung und internationale Vertragspraxis sowie Dienstleistungsnormung.

Als Gastdozent hält er regelmäßig Vorlesungen zum Vertragsrecht für internationale Bau- und Anlagenbauprojekte im Rahmen des von der Università degli Studi di Torino in Kooperation mit der International Labor Organization angebotenen Master-Programms „Public Procurement for Sustainable Development“. Seminarveranstaltungen zum internationalen Bauvertragsrecht (insbesondere FIDIC-Vertragsbedingungen) hat er u.a. für die African Development Bank und die KfW Entwicklungsbank durchgeführt.

Als Sekretär der European Research Group on the Existing EC Private Law (Acquis Group) war er an der Ausarbeitung der Acquis Principles beteiligt und mehrfach als Gutachter zu Fragen des Europäischen Vertragsrechts für den Rechtsausschuss und den Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlaments tätig.

Veröffentlichungen

Akademischer Werdegang

Christoph Busch schloss das Studium der Rechtswissenschaften in Münster und Paris im Jahr 1999 mit der Maîtrise en Droit international et européen und 2002 mit dem Ersten Juristischen Staatsexamen ab. Im Jahr 2004 wurde er mit dem ersten Preis im Wettbewerb "Internationaler Unternehmenskauf" der Anwaltskanzlei Clifford Chance ausgezeichnet. Nach dem Referendariat in Düsseldorf und New York absolvierte er 2006 das Zweite Juristische Staatsexamen.

Im Jahr 2007 wurde er mit der von Prof. Dr. Hans Schulte-Nölke betreuten Arbeit "Informationspflichten im Wettbewerbs- und Vertragsrecht" an der Universität Bielefeld promoviert. Anschließend war er als wissenschaftlicher Assistent tätig, zunächst an der Universität Bielefeld, ab 2008 am European Legal Studies Institute der Universität Osnabrück.

Nach einem Forschungsaufenthalt an der Università degli Studi di Torino erfolgte im Jahr 2012 die Habilitation mit der rechtsvergleichenden Arbeit "Architekten im Binnenmarkt: Dienstleistungsvertragsrecht zwischen Marktöffnung und Qualitätssicherung". Die Osnabrücker Fakultät verlieh ihm die Lehrbefugnis für Bürgerliches Recht, Europäisches Privat- und Wirtschaftsrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung.

Im WS 2012/13 vertrat er die Professur für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Europa-Universität Viadrina. Zum Sommersemester 2013 folgte er einem Ruf auf einen Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Europäisches und Internationales Privatrecht an der EBS Law School in Wiesbaden. Im Wintersemester 2014/15 nahm er einen Ruf auf eine W3-Professur an der Universität Osnabrück an.

Lebenslauf