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Vortrag: "European Union Human Rights Law: the dynamics of interpretation and context" von Dr. Martin Varju
am 23. April 2014 wird Dr. Marton Varju (Senior Research Fellow at the Hungarian Academy of Sciences, Centre of Social Sciences, Budapest) um 18:30 in Raum 44/E04 zu dem Thema:

 

European Union Human Rights Law: the dynamics  of Interpretation and context

 

referieren.

 

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.

Näheres entnehmen Sie dem Aushang.

 

 

Teilnahme an Tagung im brasilianischen João Pessoa

Im März 2014 nahm Dr. José Carlos Nóbrega an der Tagung "Perspectivas e Novos Desafios de Humanização do Direito Civil Constitucional (UFPB/IDCC)" auf Einladung der Universidade Federal da Paraíba  im brasilianischen João Pessoa teil. Im Rahmen der dreitägigen Tagung haben die Zivilrechtslehrer der UFPB mit Gästen u.a. aus São Paulo und Rio de Janeiro Fragen des sog. "direito civil-constitucional" diskutiert. Darunter wird die (methodische) Rolle der Verfassung zur Auslegung und Anwendung des Zivilrechts verstanden.  

 
   

In seinem Vortrag über "Harmonisierung und Konstitutionalisierung des Zivilrechts in Europa" behandelte Dr. Nóbrega die Bindungskraft der EU-Grundrechtecharta als wesentlicher Meilenstein im Rahmen der Europäisierung des Privatrechts. Sein Beitrag orientierte sich an Forschungsergebnissen der Universität Osnabrück, darunter das EU Compendium - Fundamental Rights and Private Law (hrsg. von Prof. Dr. Schulte-Nölke und Prof. Dr. Busch mit Vorwort der EU-Justizkommissarin Viviane Reding).

Die Tagung wurde von Prof. Dr. Maria Luiza Alencar Mayer Feitosa und Prof. Ma. Ana Paula Albuquerque unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Robson Antão veranstaltet und von der Förderorganisation des brasilianischen Bildungsministeriums (CAPES) freundlich unterstützt.

 

 

Kolonialismus- und Völkerrechtssymposium

Im Rahmen des interdisziplinär angelegten Projekts zur Bedeutung des Kolonialismus für die Entwicklung des Völkerrechts, an dem aus dem ELSI Prof. Dr. Oliver Dörr und Wiss. Mit. Anna-Katharina Kraemer beteiligt sind, findet am 20./21. März ein Symposium in Hamburg statt, auf dem die Ergebnisse des dreijährigen Forschungsprojekts präsentiert und diskutiert werden.

An der internationalen Veranstaltung, die in den Räumen der Bucerius Law School stattfinden wird, nehmen Juristen und Historiker, unter anderem aus Japan, Singapur, Neuseeland, Finnland und der Schweiz, teil. Im Mittelpunkt der Tagung steht die Bedeutung der Kolonialherrschaft für die Entwicklung des modernen universalen Völkerrechts, wozu das historische Verhältnis zwischen indigenen Völkern und europäischen Kolonialmächten aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet wird. Sowohl regionale Spezifika der Kolonialherrschaft in Südasien und Kamerun als auch allgemeine Fragen wie nach dem Entstehungsprozess und der Rechtsnatur des kolonialen Völkerrechts sollen behandelt werden. Den Hauptvortrag wird der bekannte Völkerrechtler Martti Koskenniemi von der Universität Helsinki halten.

Im Fokus des Symposiums steht aber nicht nur die Vergangenheit. Die Wissenschaftler widmen sich auch den heutigen Folgen kolonialer Konflikte und wollen Ansätze erkunden, durch die ehemalige Kolonialmächte und indigene Völker das belastende koloniale Erbe überwinden und die Opfer kolonialer Gräueltaten eine angemessene Kompensation erfahren können.

Das Forschungsprojekt, an dem neben den Osnabrücker Wissenschaftlern Juristen der Bucerius Law School und Historiker von der Jacobs Universität Bremen beteiligt sind, wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

 

Workshop: "Öffentlichkeitsbeteiligung in der Infrastrukturplanung"

Am 25. und 26. Februar 2014 veranstaltet Prof. Dr. Groß am European Legal Studies Institute einen rechtsvergleichenden Workshop, bei dem Rechtswissenschaftler aus 9 europäischen Staaten (Großbritannien, Italien, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Spanien und Deutschland) über das Thema "Öffentlichkeitsbeteiligung in der Infrastrukturplanung" diskutieren werden.

Hintergrund sind nicht nur die in Deutschland (Stichwort: Stuttgart 21) geführten Diskussionen über eine Verbesserung der Partizipation bei Großprojekten.

Aus den Diskussionen des Workshops wird ein Sammelband hervorgehen, in dem neben den oben genannten Ländern zusätzlich auch die französische Perspektive enthalten sein wird.

 

Antrittsvorlesung von Professor Dr. Schulte-Nölke in Nijmegen

 

Professor Dr. Schulte-Nölke wurde zum 1. September 2013 zum Professor für deutsches Recht an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Radboud Universität Nijmegen berufen. Am 14. Februar 2014 um 15:45 Uhr tritt Professor Dr. Schulte-Nölke mit folgender Rede sein Amt an: "Farewell to the "Burgerlijk Wetboek" and the "Bürgerliche Gesetzbuch?" - Perspectives on the natinal private law systems under the influence of EU law".

Anlässlich der Antrittsvorlesung geht dem Vortrag ein Symposium zu dem Thema "Perspectives for the Private Law of the EU Member States" voraus, an dem auch Professor Dr. Dr. h.c.mult. von Bar und Professor Dr. Zoll als Redner teilnehmen.

 

 

 
 

 

 

IJVO Vortrag von Dr. Eveline Ramaekers, LL.M.

Die Internationale Juristenvereinigung Osnabrück (IJVO) begrüßt am Dienstag, 14. Januar 2014 um 18:30 in Hörsaal 44/E04 (ELSI, Süsterstraße 28) Frau Dr. Eveline Ramaekers, LL.M., die zu dem Thema: 

"Classification of Objects by the European Court of Justice" 

referieren wird.

Frau Dr. Ramaekers ist Fellow in Law am Wadham College der University of Oxford (UK).

Dem Vortrag geht um 18:15 Uhr ein Stehempfang voraus. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.

 

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